Geschichte

 

 

 

1876

wurden die Dachaktivitäten in Kopenhagen aufgenommen von Jens Villadsen, einem Zimmermeister. Seine Spezialität war das Reparieren von Papp- und Zinkdächern.

1890

entwickelte er "Dansk Tagpixtjaere", einem unter diesem Markennamen eingeführten Dachteer.

1907

ließ sein Sohn Christian Villadsen den Markennamen Icopal eintragen: Icopal ist ein Begriff für das Baumharz, das damals als Binder in Tagpixtjaere Verwendung fand und später auch in Teerpappe.

1912

gründete Christian Villadsen die Gesellschaft Jens Villadsens Fabriker, um das neue Produkt "Icopal-Teer-Dachbahn" herzustellen.

Seit dieser Zeit wurde dieser Geschäftsbereich ständig weiterentwickelt. Die in der Anfangszeit verwendeten "Cardbord"-Trägereinlagen wurden zwischenzeitlich durch moderne Materialien ersetzt, wie Glasfasern und Polyester in Form von Vliesen und Geweben oder Kombinationen davon als Verbundträger.

1960

Auch der Rohstoff Teer, der die Wasserdichtigkeit der Dachbahnen bewirkte, unterlag einer Veränderung. Seit den 60er Jahren kommt ausschließlich umweltverträgliches Bitumen zum Einsatz.

Die Icopal-Gesellschaften stellen heute überwiegend Dachbahnen aus SBS-Elastomerbitumen (Styrene-Butadiene-Styrene) her. Es verleiht den Bahnen Elastizität und eine wesentlich längere Lebensdauer als Normalbitumen.

1992

In Österreich wird eine Vertretung von Icopal gegründet. Das Netz der Fachberater bietet überall in Österreich eine kompetente Beratung.

2000/2001

Der Icopal-Konzern konzentriert seine Aktivitäten ausschließlich auf den Geschäftsbereich DACH, die drei weiteren Bereiche Verpackungsfolien, Kunststoff-Rohre und Straßenbau wurden verkauft.

2008

Die Icopal-Gruppe ist heute der größte Hersteller von Bitumen-Dachbahnen in Europa mit mehr als 30 Produktionsstätten, u.a. in Belgien, Dänemark, Deutschland,  Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Slowakai, Schweden, Tschechien und den USA  und mit Verkaufsbüros rund um die Welt und mit steigendem Weltmarktanteil.

Alle Produktionsstätten befolgen die strengen Prinzipien des Qualitätsmanagementsystems, damit Sie immer Produkte höchster Güte, in immer gleichbleibender Qualität erhalten.